Generell behandeln wir alle logopädischen Störungsbilder. Die Therapeuten weisen jeweils individuelle Spezialisierungen und Fortbildungen auf, um unseren Patienten stets die aktuellste und effektivste Therapie anbieten zu können. 

Da die Logopädie ein sehr umfassendes Behandlungsspektrum aufweist, möchten wir Ihnen folgend einen Einblick in die Störungsbilder geben.
Bei Fragen, rufen Sie uns einfach an!

Sprachstörungen bei Kindern äußern sich sehr individuell und können ganz verschiedene Ursachen haben. So kann es sein, dass manche Kinder weniger Wörter sprechen als andere Kinder im gleichen Alter, später anfangen zu sprechen, oder die erworbene Sprache etwas durcheinander gerät. Letzteres äußert sich zum Beispiel in Form von vertauschten Lauten („Is möste nist eintaufen dehen“ statt „Ich möchte nicht einkaufen gehen“), Unsicherheiten in der Satzbildung und Grammatik, in Form eines eingeschränkten Wortschatzes und/oder eines eingeschränkten Sprachverständnisses.
Wichtig ist, dass der Stand der Sprachentwicklung im Rahmen einer Diagnostik-Stunde umfassend erhoben, und bei Bedarf eine Therapie darauf aufgebaut wird. Manche der Auffälligkeiten sind generell bei Kindern zu beobachten, sollten jedoch ab einem bestimmten Alter wieder verschwunden sein. Wir beraten Sie diesbezüglich ausführlich im Rahmen der Diagnostik zu Beginn einer Therapieserie.

Bei Erwachsenen können Sprachstörungen z.B. nach einem Schlaganfall oder anderen neurologischen Ereignissen wie Tumoren o.Ä. auftreten. Hierbei sind meist alle vier Modalitäten der Sprache betroffen: Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Die Beeinträchtigungen können  dabei von Patient zu Patient ganz unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche Menschen sprechen ohne Punkt und Komma, jedoch nur sehr unverständlich oder Automatismen (wie z.B. „jajajajaja“), andere wiederum haben große Schwierigkeiten, überhaupt ein Wort zu sagen. Leichter beeinträchtigte Patienten weisen meist noch Wortfindungsstörungen oder Wortvertauschungen/“Versprecher“ auf.

Wir begleiten Sie zuverlässig und vertrauensvoll von der ersten Zeit zu Hause nach dem Krankenhausaufenthalt, bis hin zu letzten Verfeinerungen der Sprache.

Schluckstörungen können ganz verschiedene Ursachen haben. Meist treten sie nach einem neurologischen Ereignis (z.B. Schlaganfall) oder im Rahmen von Veränderungen der Schluckorgane wie z.B. bei Tumoren auf. Schluckstörungen äußern sich sehr unterschiedlich und bedürfen einer genauso individuellen Therapie.

Auch hier begleiten und beraten wir Sie eng und vertrauensvoll, sodass Ihre Lebensqualität erhalten bzw. wieder verbessert wird.

Sprechstörungen können in jedem Alter auftreten. Klassische Sprechstörungen sind zum Beispiel das „Lispeln“ (Sigmatismus interdentalis) oder das verwaschene Sprechen (Dysarthrie) nach einem neurologischen Ereignis.

Stottern betrifft Menschen in jedem Alter und ist ein sehr komplexes Störungsbild. Betroffene entwickeln oft eine große Angst vorm Sprechen und es bilden sich sogenannte Vermeidungsstrategien aus, die das Stottern unterdrücken sollen. Gerade diese führen dazu, dass die Symptome immer stärker und komplexer werden. Daher ist eine individuelle und einfühlsame Therapie wichtig, um Techniken zu erarbeiten, die das flüssige Sprechen wieder ermöglichen. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto früher kann Vermeidungsstrategien entgegengewirkt werden.

Poltern kann sich durch eine schnelle, undeutliche Aussprache äußern. Betroffene „überschlagen“ sich fast schon beim Sprechen und merken es meist erst durch gehäuftes Nachfragen ihrer Kommunikationspartner. Auch hier wird eine Therapie individuell auf die jeweiligen Symptome angepasst.

Stimmstörungen können organische oder funktionelle Ursachen haben. Menschen, die viel und laut sprechen müssen können eine ungünstige Sprechtechnik entwickeln, die zu einer zunehmenden Heiserkeit führt. Diese Heiserkeit äußert sich zum Beispiel in einer rauen, behauchten, kratzigen, brüchigen, dünnen, und/oder angestrengten Stimme. Diese funktionellen Störungen können nach einiger Zeit zu organischen Veränderungen der Stimmlippen, wie zum Beispiel Knötchen, führen. Auch nach Stimmlippenlähmungen (z.B. nach Operationen an der Schilddrüse) oder bei Tumoren, Granulomen, etc. spricht man von organischen Veränderungen, die Missempfindungen (Engegefühl, Kloßgefühl, …) und hörbare Veränderungen der Stimme mit sich bringen.

Stress, Kummer, Angst und andere psychische Komponenten können die Stimme ebenfalls beeinflussen.

Weitere Störungsbilder umfassen Hörstörungen, Lese-Rechtschreibschwächen, Sprach-/Sprechstörungen bei Behinderung, Näseln und viele mehr. Für uns zählt jedoch nicht allein die Diagnose, wir gehen stets individuell auf unsere Patienten ein und passen eine Therapie auf ihre Bedürfnisse ab!

Wir kommen auch zu Ihnen!

Ist es Ihnen aufgrund Ihres Gesundheitszustandes nicht möglich in die Praxis zu kommen? Wir kommen gern auch zu Ihnen! Ob ins Pflegeheim oder nach Hause, wir führen im Raum Mannheim Hausbesuche durch. Achten Sie bitte in Ihrer Hausarztpraxis darauf, dass die verordnete Therapie auf dem Rezept als "Hausbesuch" gekennzeichnet ist!